Apollos Sicht:
VERDAMMT! Das konnte doch nicht wahr sein! Dieser Kuss war einfach nur himmlisch gewesen. Raven schmeckte nach Honig und Minze.
Ich wollte sie zu nichts drängen und war überrascht, dass sie den Kuss begonnen hatte. Aber genau das hatte mir verflucht nochmal gefallen. Sie war taff und selbstsicher. So ein Mädchen, wie sie, war mir in all den Jahrhunderten noch nicht begegnet. Und ich Idiot hatte nicht genug Mumm gehabt ihr zu sagen, was ich fühlte. Ich wollte ihr nicht wehtun, redete ich mir ein. Doch ich wusste verflucht nochmal, dass das nicht stimmte. Ich wollte mich nicht verletzbar machen. Denn ich hatte eine Heidenangst, dass sie mir mehr bedeutete als je eine Andere. Sie könnte mich dadurch verletzten. Ich hatte massenhaft Liebchen gehabt, durch alle Jahrhunderte hindurch, aber die hatten mir nie etwas bedeutet. Und anstatt ihr zu beweisen, was sie mir bedeutete, tat ich ihr weh. Das würde sie mir nie verzeihen, nicht in meinem kompletten unsterblichen Leben.
Das nächste Kapitel kommt am 17.09. 🙂